Volle Hörner hoben sie des herrlichen Mets aus des guten Gottes Brunnen.
Die Edda, Kapitel 327

Apfel Mix Met - Honigwein im Met-Mix mit Apfelsaft

Äpfel an BaumUm seinen köstlichen „Apfel-Mix“ Honigwein zu produzieren, sammelt der Wankende Bär von seinen Apfelbäumen, die in seinem allzeit geliebten Garten stehen, die reifsten und gesündesten Äpfel für den Wein. Für den Apfelsaft eignet sich eine Mischung aus sauren und süßen Äpfeln, damit der Saft am Ende ausgewogen schmeckt. Der Wankende Bär hat eine Vielfalt an Apfelsorten in seinem Garten, nur um für dich die besten herauszupicken. Der Apfelbaum ist ein bis zu zehn Meter hoher Baum mit aufsteigenden oder abstehenden Ästen, tiefgehender Pfahlwurzel und schuppig unregelmäßig abblätternder Borke.Die wechselständigen Blätter sind oval, feingesägt und unterseits filzig behaart oder glatt. Wenn der Apfelbaum im Spätfrühling – meist in den Wochen von Ende April bis Mitte Mai – seine Blüten in endständigen Dolden öffnet, schieben sich jeweils fünf bis zehn Blüten und eine Blattrosette aus den dicken Knospen am Fruchtholz hervor. Die fünf Kronblätter der Blüten sind bei jeder Sorte anders geformt und gefärbt. In den meisten Fällen zeigen sie sich zuerst rosarot, dann reinweiß. In warmen Regionen setzt die Blüte viel früher ein als in rauen Gebieten oder kühlen Nordlagen. Die Früchte des Apfelbaums sind innen durch pergamentartige Wände in fünf Fächer geteilt, die jeweils zwei Samen enthalten. Je nach Sorte sind die Äpfel kugelig bis flach, grün, gelb oder rötlich.

Biene an BlüteDer Wankende Bär weiß genau, dass Apfelbäume zu den Fremdbefruchtern gehören, das bedeutet, eine Bestäubung mit Pollen derselben Sorte ist nicht möglich. Dafür werden sogenannte Pollenspender benötigt, also mindestens eine weitere Apfelsorte in der Nähe, die in derselben Zeitspanne ihre Blüten öffnet. Zudem sind seine engsten Freunde erforderlich – die Bienen, damit seine geliebten Bäume viele Früchte ansetzen und das beste Ergebnis erzielen. Im Herbst prüft der Bär, ob die Äpfel reif für die Ernte sind. Er hebt die Äpfel leicht an und dreht sie ein wenig, wenn der Apfel sich leicht lösen lässt, ist er reif. Sobald die Äpfel den Reifetest bestanden haben, läuft der Bär mit seinen Riesenkörben los und sucht die besten Äpfel für seinen Honigwein aus. Natürlich könnte der Wankende Bär den leichten Weg gehen und den Apfelsaft bestellen, aber er will sicher gehen, dass nur die besten Äpfel für seinen Wein verwenden werden. Nachdem er die erlesenen Äpfel eingesammelt hat, wäscht der Bär sie gründlich mit Wasser ab und gibt sie in ein Mühlwerk, wo sie zerkleinert werden.  Die pürierten Äpfel, die sogenannte Maische, werden vom Wankenden Bär in eine Presse bei einem Druck von 5 bis 20 bar entsaftet. Der Saft muss geklärt und filtriert werden. Der Saft wird mit Schönungs- bzw. Filtrationsenzymen vermischt und bei 40 - 60°C für 30 - 60 Minuten gekocht. Danach ist der Wankende Bär so gut wie fertig mit dem Apfelsaft. Die hergestellte Flüssigkeit füllt er vorsichtig in Flaschen ab und lagert sie kühl in seiner Höhle. 



Nun geht es daran, den Honig für deinen Apfel-Mix-Met zu holen. Die Bienenstöcke seiner summenden Freunde stehen auf einer riesigen Lichtung seines magischen Waldes. Dein felliger Freund macht sich also schnurstracks auf den Weg dorthin, da es doch ein kleines Stück von seiner Hütte entfernt liegt. Kurz bevor er dort angekommen war, konnte er schon den süßen Duft der Blumen im Wind riechen. Es war einer seiner Lieblingsgerüche. Freudig begrüßte er seine fleißigen Helferlein. Diese waren jedoch mit der Honigherstellung noch nicht komplett fertig. Der Wankende Bär ließ sich im Schatten unter einem großen Baumes nieder und beobachtete seine Freunde. Eine Vielzahl an Bienen fliegen in der Blumenwiese umher. Jede einzelne von ihnen sammelt Nektar oder Honigtau und lagert es in ihrer Honigblase zwischen. Dabei reichern sie es schon mit besonderen Enzymen an. Ist die Honigblase, auch Honigmagen genannt, voll geht es zurück zum Stock. Honig in Glas angerichtetDort angekommen übergibt sie das Sammelgut an eine Stockbiene, die ihren Honigmagen ebenfalls damit füllt. Kurze Zeit übergibt sie das Sammelgut einer anderen Stockbiene. Dieser Vorgang geht so lange weiter, bis sich im nun dickflüssigen Nektar nur noch 20 % oder weniger Wasser befindet. Wenn der Nektar einen zu hohen Wassergehalt – wir sprechen hier von 70 bis 75 % – hätte, würde er in diesem Zustand das Gären anfangen! Die letzte Arbeiterbiene lagert das Sammelgut in eine Wabe ein und prüft immer wieder, ob der Honig reif ist. Hat er eine bestimmte Reife, werden die Wabenzellen mit dünnen selbsthergestellten Wachsdeckeln verschlossen. Kurze Zeit später kam eine Biene auf den großen Bären zu. Er konnte den Honig jetzt vorsichtig aus den Waben herausschleudern und in ein Gefäß abfüllen. Er bedankte sich bei seinen kleinen Helferlein und ging zurück zu seiner Hütte. 

Es war endlich so weit, deinen Honigwein herzustellen! Dein Met Händler nahm eine große Schüssel und erwärmte darin langsam den Honig. Er gab klares Wasser aus der Quelle und etwas Hefe hinzu, vermengte alles und ließ es einige Zeit gären. Als der Gärprozess abgeschlossen war, holte er aus der Höhle den zuvor hergestellten Apfelsaft und mischte ihn geduldig dazu. Nach ein paar weiteren Runden des Rührens probierte er einen kleinen Schluck. Er grummelte freudig: Der Apfel-Mix-Met ist fertig! Fröhlich wankend füllte er das Gemisch in eine Flasche um und stellte sie zu deiner Bestellung. 



Thor, weihe dieses Horn. Wir weihen diesen Met den Asen und Vanen, der heiligen Mutter Erde und unseren Ahnen und denen, die kommen werden. Heia!
Einfache Methornweihe aus der Überlieferung der Germanen (um 300 v. Chr.)