Wankender Bär Met

Waldlandschaft Waldlandschaft Waldlandschaft Waldlandschaft Wankender Bär
Schild

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Honigtopf
Wenn das Wasser im Rhein gold’ner Wein wär, ja, dann möchte ich so gern ein Fischlein sein.
Rheinisches Volkslied
Original
Tannenblüte
Kastanienblüte
Lindenblüte
Chili
BaMeKi
Zitrone
Erdbeere
Kirsch-Mix
Apfel-Mix
Waldbeere
Johannisbeer
Orangenblüte
Hanfblüte
Vanille
Waldmeister
Holunderbeere
Blütennektar
Wikingerbräu
Bärenfang
Leeret mit Andacht das Horn den Met, der den Göttern entstammt. Wer redet vorschnell im Zorn, der trinke bis Weisheit entflammt.
Spruch aus dem Norden (um 300 v. Chr.)
Auki graviert
Rikr graviert
Vili graviert
Fagr graviert
Sigr graviert
Gledi graviert
Fyr
Fyrr
Volle Hörner hoben sie des herrlichen Mets aus des guten Gottes Brunnen.
Die Edda, Kapitel 327
az-rabatt-5
az-rabatt-5
az-rabatt-5
az-rabatt-5
az-rabatt-5
az-rabatt-7
Die Asen zu bitten, mir einen Trunk zu schenken ihres süßen Mets.
Die Edda, Kapitel 72
Nun trink! Was in der Menschenwelt als göttlich sich erweist, die Freiheit ist dem Rausch gesellt.
Friedrich Hornfeck (1822-1882)

Herkunft

Honig als Heilmittel

 

Früher wurde Met – teilweise in verdünnter Form – gegen eine Vielzahl verschiedener Krankheiten verwendet. Viele der dem Met nachgesagten Wirkungen beruhten jedoch auf Aberglauben und Alltagstheorien. Einiges jedoch entsprach auch der Wahrheit: So verfügt Honig erwiesenermaßen über eine antibakterielle, entzündungshemmende und wundheilfördernde Wirkung. Medizinischer Honig wird deshalb auch gelegentlich in der Humanmedizin eingesetzt, zum Beispiel wenn sich nach einer Operation die Wunden entzünden oder nur sehr langsam heilen. Verletzungen sollen so mit Honig als Wundauflage leichter abheilen, denn durch diesen wird die Wunde geschützt, durch die antiseptische Wirkung gereinigt und ein Eintreten neuer Bakterien wird verhindert. Für diese Eigenschaften sind nach derzeitigem Kenntnisstand in erster Linie das Stoffwechsel-Nebenprodukt Methylglyoxal (MGO) und die ebenfalls im Honig enthaltene Verbindung Wasserstoffperoxid verantwortlich, welche über eine antibakterielle Wirkung verfügen. Das Wasserstoffperoxid entsteht bereits im unreifen Honig, in dem die Bienen über ihren Speichel das Enzym Glucose-Oxidase zusetzen.

 

So erlangt Honig in der Wundbehandlung immer größere Beliebtheit. Denn neben der Tatsache, dass er antibakteriell wirkt, scheinen Bakterien bisher auch noch keine Resistenz gegen das Methylglyoxal entwickeln zu können. Da der Methylglyoxalgehalt unter den Honigsorten jedoch stark variieren kann, wird inzwischen spezieller medizinischer Honig hergestellt, der davon viel erhält. Weiterhin gibt es hier noch den Manuka-Honig, welcher ebenfalls hohe Mengen an MGO enthält.

 

Neben den erwiesenermaßen wundheilfördernden Eigenschaften soll Honig auch bei Hautkrankheiten, wie Windeldermatitis, Schuppenflechte oder Seborrhoe helfen. In kleineren Studien rieben die Probanden im zwei-Tages-Rhythmus betroffene Hautstellen vorsichtig mit einer Honiglösung ein, welche nach drei Stunden wieder abgespült wurde. Daraus resultierte wohl eine deutliche Verbesserung der Symptome.

 

Weiterhin soll Honig auch Hustensymptome und Halsschmerzen vermindern. Dies ist vermutlich auf die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung zurückzuführen. Ebenso soll er aus selbigen Gründen gegen Magen-Darm-Krankheiten helfen.

 

Für eine medizinische Anwendung wird aufgrund seines besonders hohen Methylglyoxalgehalts meist der Manuka-Honig empfohlen, wobei jedoch dazu geraten wird, vorher einen Arzt um Rat zu fragen, da dieser Honig bei Allergikern eine Überreaktion auslösen könnte.

Was ist Met?

 

Met ist eine Art Wein auf Basis von Honig und Wasser. Bei der Herstellung wird der im Honig-Wassergemisch enthaltene Zucker durch die Zugabe von Hefe in Alkohol umgewandelt, woraus dann ein weinähnliches Getränk mit einem Alkoholgehalt zwischen 9% Vol. und 16% Vol. entsteht.

 

Met bietet in der Regel einen eher süßen bis lieblichen Geschmack, welcher je nach verwendeter Honigart mehr oder weniger würzig, beziehungsweise herber ausfällt. Beispielsweise ist ein Met auf Basis von Lindenhonig eher süß, ein aus Waldhonig gemachter Met ist dagegen etwas herber und leicht würzig. Neben der verwendeten Honigart kann der Geschmack dieses Getränks auch durch Mischung mit Fruchtsäften und Fruchtweinen oder die Zugabe feiner Kräuter variiert werden. Met kann sowohl warm (50-55° C), als auch leicht gekühlt (12-16° C) genossen werden. Getrunken wird der Honigwein aus einem Tonkrug, einem Weinglas oder klassisch, aus einem Trinkhorn.

 

Als klassisch, reines Naturprodukt wird Met ausschließlich aus Wasser, Honig und Hefe hergestellt. Hierbei wird einem Honig-Wassergemisch eine spezielle Weinhefe hinzugefügt, welche den Zucker im Honig dann in Alkohol und Kohlensäure vergärt. Anschließend wird die Hefe, die sich während der Gärung am Boden des Gärbehälters abgesetzt hat, vom eigentlichen Gebräu abgezogen und der Met kann zur Reifung in Eichenfässer, Stahltanks oder Glasballons umgefüllt werden.

 

Nach der Reifung kann der Honigwein dann unter streng hygienischen Vorgaben ­– um eine Nachgärung oder Oxidation zu vermeiden – in Flaschen abgefüllt werden.

 

Durch seine antibakteriellen Eigenschaften und seinen relativ hohen Alkoholgehalt ist Met, was die Lagerung angeht, recht unkompliziert. Ungeöffnet ist der Met über Jahre hinweg haltbar. Geöffneten Met sollte man gut wieder verschließen und dann kühl und dunkel lagern und innerhalb von etwa fünf Tagen aufbrauchen.

Darüber hinaus hält sich geöffneter Met zwar trotzdem, jedoch ist es möglich, dass er seinen Geschmack verändert.

 

Auch ungeöffneten Met sollte man am besten lichtgeschützt und kühl lagern.

Geschichte des Mets

 

Über den tatsächlichen Ursprung des Mets ist man sich heute unschlüssig. Einige Wissenschaftler fanden Rückstände vergorenen Honigwassers in Afrika, datiert auf bereits 20.000 Jahre v. Chr.: In Baobab Bäumen nisteten wohl afrikanische Wildbienen, deren Stöcke sich dann während der Regenzeit mit Wasser füllten. Weiterhin wurden in Nordchina Keramikgefäße aus ca. 7000 v. Chr. gefunden, welche Spuren von Fermentation, Honig und Reis enthielten, was darauf hindeuten könnte, dass hier schon bewusst Honigwein hergestellt worden sein könnte. Auch im alten Ägypten wurden Gefäße mit Spuren von Hefe, Honig und Wasser von ca. 5500 v. Chr. gefunden.

 

Ein regelrechtes Aufblühen in Mittel und Nordeuropa erlebte der Honigwein dann von ca. 2000 v. Chr. bis 500 n. Chr. unter den germanischen Stämmen. Hier wurde das Getränk nachweislich favorisiert und das süße Gold war ein essenzieller Teil von Zeremonien, Ritualen und wurde gern in rauen Mengen zu Ehren der germanischen Götter getrunken. Weiterhin wurden den germanischen Berserkern vor Schlachten von ihren Druiden ein Gebräu aus Honigwein und Fliegenpilzen verabreicht, welches die Krieger furchtlos und stark machte und sie geradezu blutrünstig-manisch auf ihre verängstigen Gegner wirken ließ.

 

Neben den Germanen erfreute sich der Met auch bei den skandinavischen Wikingern großer Beliebtheit. So gab es in jeder Siedlung der Wikinger eine eigene Methalle, in welcher diese ihrem Konsum täglich frönen konnten. Ein Wikinger, der in der Schlacht fiel – Einherjer genannt – kam nach Valhall, um dort mit den Göttern zu trinken. Hier fließt der Met laut Edda aus den Eutern der Ziege Heidrun, welche auf dem Dach Valhalls steht und von den Zweigen des Baumes Lärad frisst.

 

Um das 10. Jahrhundert herum ebbte die Beliebtheit des Mets dann ab, welcher langsam vom einfacher und günstiger herzustellenden Bier abgelöst wurde. Infolgedessen war Honigwein dann eher bei Mönchen oder bei Adeligen vorzufinden.

 

Heute steigt die Beliebtheit von Met wieder – und das nicht nur in der LARP-, Mittelalter- oder Metalszene. Besonders historische Fantasy-Serien, wie beispielsweise Game of Thrones oder Vikings haben hierzu einen nicht unerheblichen Teil mit der Darbietung eines authentisch-historischen Getränks beigetragen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim ausprobieren der einzelnen Sorten und beim finden deiner eigenen Lieblings Met Sorte hier beim Wankenden Bären in der Heimat des Honigweins.